Manchmal habe ich eine Idee und denke mir: Ja, das müsste doch gehen. Und dann fängt man halt einfach mal an.

Bei „Traunstein wimmelt“ war das ungefähr genauso, nur dass wir ziemlich schnell gemerkt haben, dass wir die Nummer komplett unterschätzt hatten. Was als lustige Idee angefangen hat, ist ziemlich schnell völlig aus dem Ruder gelaufen.

Monatelang Arbeit, jede Menge Menschen, Technik, Organisation und am Ende ein Bild, das irgendwie in vielen Bereichen viel größer geworden ist, als es jemals hätte werden sollen.

Traunstein wimmelt war für mich so ein bisschen die Mutter des Wahnsinns. Das war eines dieser Projekte, bei denen man irgendwann einfach nur noch weitermacht, weil man ja jetzt schon angefangen hat. Und ganz nebenbei habe ich dabei meine Angst vor Photoshop verloren, weil schlimmer als das kann einfach nichts sein.

Irgendwann hatte ich gefühlt jeden einzelnen Pixel in diesem Bild mal in der Hand. Und es sind verdammt viele Pixel. Trotzdem war es eine großartige, sehr wichtige Zeit und eines der Projekte, über die ich mich heute noch richtig freue.

Warum ich das Ganze nach über zehn Jahren jetzt wieder online stelle? Durch meinen Umzug habe ich gemerkt, dass ich immer wieder auf das Bild angesprochen werde. Und jedes Mal ist es ziemlich schwierig zu erklären, was das eigentlich war. Also dachte ich mir: Dann zeige ich es einfach nochmal. Die alte Seite ist wieder online, das Bild ist noch da – und der Wahnsinn darf weiterleben.

Viel Spaß

Traunstein Wimmelt Microsite hier öffnen 🙂

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